Über Mich

Noch vor dem Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Wien faszinierte mich die Frage, wer meine Vorfahren gewesen sind. Ich wusste, dass meine Groß- und Urgroßeltern die Familiendokumente aufbewahrt haben. Da aber meine Großmutter wie eine Glucke darauf saß, bedurfte es einige Zeit, sie dazu zu bringen, mir Einsicht zu gestatten.

Warum sie so versessen gewesen ist, sie nicht herzuzeigen, vermag ich nicht zu sagen. Schlimme Überraschungen gab es keine. Auch was sie letztendlich überzeugt hat, ist mir nicht bekannt. Möglicherweise lag es daran, dass ich mit dem Studium begonnen habe, oder, dass ich dabei einen meiner Schwerpunkte in die Archivkunde gesetzt habe.

Wie auch immer, spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem ich Zugriff auf die Dokumente hatte, war ich vom Virus Ahnenforschung infiziert. Sogar derart, dass ich mein Diplomarbeitsthema in diese Richtung gewählt habe: eine historisch demographische Mikrostudie.

Eine akademische Ausbildung vermittelt nicht nur eine Menge Wissen. Wer die richtigen Angebote nutzt, bekommt auch viel Praxis. Sei es in Archiven beim Bearbeiten von Nachlässen, oder in Form von Kursen zur Paläographie (Schriftenkunde).

Und was gibt es Schöneres, als all dieses Wissen und die erworbenen Fähigkeiten auch privat einzusetzen? So habe ich nicht nur meine Vorfahren erforscht, sondern auch deren Familien und deren Nachkommen. Es gibt allerdings einen Haken, wenn auch einen sehr wunderbaren: es ist nie zu Ende.

In der Blog-Serie »Tobolka in Mähren« stelle ich meine bisherigen Forschungsergebnisse dar. Und in der Blog-Serie »Anleitung Ahnenforschung« findet sich alles Notwendige, um selber mit der Forschung zu beginnen.

Ahnen- und Familienforschung (Genealogie) ist aber weit mehr als das Sammeln von Daten. Es geht auch um das Präsentieren. Unter Portfolio finden sich einige meiner bisherigen Projekte. Vielleicht inspiriert ja der eine oder andere Beitrag.

Und wer lieber forschen läßt, der findet unter Angebot womöglich das Eine oder andere Interessante.

Bei Fragen, einfach eine E-Mail schreiben oder zum Telefonhörer greifen. Wer lieber erst Anderen über die Schultern linsen möchte, wird vielleicht auf meiner Facebook-Seite fündig.

Nun bleibt mir nicht mehr viel übrig, als einen schönen Aufenthalt und viel Vergnügen zu wünschen.

Mag. Christian Tobolka

Ahnenforscher und Historiker