Über Ahnenforschung Tobolka

Ahnenforschung-Tobolka ist ein Einpersonen-Unternehmen mit Sitz in Wien.

Ich erforsche im Auftrag meiner Kunden deren Ahnen, auf Wunsch auch deren Familien, und übertrage alte handschriftliche Texte in eine heute lesbare Schrift.

Gründer: Mag. Christian Tobolka
Gründungsjahr: 2017

Produkte und Dienstleistungen

  • Ahnen- und Familienforschung
  • Dokumentieren der Forschung als Bericht – bei entsprechendem Umfang in Form eines Buches zum Lesen, Schmökern und Stöbern
  • Übertragung und Übersetzung der alten handschriftlichen Einträge aus »Kurrent« und »Sütterlin« in eine heute lesbare Schrift bzw. in Deutsch
  •  Recherchen im Staatsarchiv und Wiener Stadt- und Landesarchiv
  • Forschung durch einen Historiker

Nutzen einer Ahnenforschung

Viele begründen ihren Wunsch, mehr über ihre Ahnen zu erfahren, mit der Suche nach der eigenen Identität.

  • Was bedeutet mein Name?
  • Woher kommen meine Vorfahren?
  • Wie lebten sie?
  • Habe ich unbekannte Verwandte?
  • Oder gar Berühmte?
  • Wie weit zurückverfolgen lässt sich eine Ahnenreihe?
  • Warum bin ich hier und nicht dort?

Oft sind Familiengeschichten der Ausgangspunkt. Doch stimmen sie auch? Gab es da nicht den Onkel, der nach Amerika ausgewandert ist. Ist er reich geworden?

Warum ist der Urgroßvater hierher gezogen. Wen hat er zurückgelassen?

Oder die Liebschaft der Uroma, die nur hinter vorgehaltener Hand erzählt wird. Gab es gar ein Kind?

Warum ist der Papa adoptiert worden? Wer waren seine leiblichen Eltern?

Wie schaffte es, der Ur-Ur-Opa zu studieren, obwohl sein Vater bloß ein Schankwirt war?

Welche Gründe es auch geben mag, die Ergebnisse überraschen, selbst wenn sie manchmal ernüchtern. Doch meist lassen sich Fragen wie oben beantworten.

Ahnenforschung ist aber mehr als die bloße Reihung von Namen und Daten. Sie macht Geschichte lebendig, lässt einen Schmunzeln, manchmal auch bestürzen.

Werte und Ansprüche

Als Historiker verschreibe ich mich der guten wissenschaftlichen Praxis. Ich forsche in historischen Originalquellen, statt fiktive Abstammungen zu erstellen, und dokumentiere (zitiere) diese. Zudem stütze ich mich auf Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft.

Einen weiteren wichtigen Punkt nimmt der Datenschutz ein. Da er mir selber wichtig ist, gehe ich entsprechend umsichtig mit den Daten anderer um. Ich verkaufe sie weder, noch gebe ich sie  weiter  – höchstens der Buchbinder könnte was zu Gesicht bekommen.

Gründungsgeschichte

Ahnen- und Familienforschung war lange Zeit ein Hobby von mir, das durch mein Diplomstudium der Geschichte an der Universität Wien wichtige Impulse erhielt. So habe ich mir sowohl historisches Wissen angeeignet wie auch wichtige Fähigkeiten – z.B. das Lesen der alten, historischen (Hand)Schriften oder die lückenlose Dokumentation durch präzise Quellenangaben.

Mein Hobby färbte auf das Studium aber auch dadurch ab, da ich mich auf historische Demographie spezialisiert habe. Dies ist eine Teildisziplin der Geschichtswissenschaft, die mit Hilfe der Methode der Familienrekonstruktion, und darauf aufbauender Statistiken, Aussagen trifft, unter anderem über Fruchtbarkeit, Sterblichkeit und dem Heiratsverhalten unserer Vorfahren.

Wichtige Erfahrungen kamen auch durch das Erforschen meiner Vorfahren zustande, sowie die eines Bekannten. Und da ich privat Familienforschung betreibe, gibt es immer Neues zu entdecken. Die Beschäftigung macht dazu jede Menge Spaß, und so war der Schritt zum Berufsgenealogen bloß eine Frage der Zeit.

Ablauf einer Ahnenforschung

Zu Beginn ist zu klären, was Kunden über ihre Vorfahren und Familie erfahren möchten, und was sie bereits wissen bzw. welche Unterlagen sich in ihrem Besitz befinden – je mehr desto besser. Denn als Genealoge brauche ich einen Anknüpfungs- bzw. Ausgangspunkt (Person), von dem aus ich mit der Forschung beginnen kann. Diese Abklärung kann bei einem persönlichen Treffen stattfinden oder auch telefonisch, per E-Mail oder in einem Chat.

Überlegen Sie sich im Vorfeld, was sie wissen möchten, tragen Sie so viele Information aus Ihrer Familie zusammen, wie möglich. Fragen Sie Ihren Verwandten. Wichtig sind Originalurkunden (Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Patrezettel, Fotos, Briefe, etc.).

Leider haben sich solche Dokumente nicht in allen Familien erhalten. Wenn das der Fall ist, muss vor der eigentlichen Forschung (in Kirchenbüchern) erst ein Umweg über das Standesamt eingeschlagen werden. Da hat der Gesetzgeber aber eine Hürde eingerichtet, denn die Daten Verstorbener unterliegen einer Sperrfrist von bis zu hundert Jahren (z.B bei Geburten). Die darf man sich zwar ausstellen lassen in Form einer Urkunde, aber nur für direkte Vorfahren (Eltern, Großeltern, usw.) – mit einer Vollmacht dürfen auch andere an Ihrer statt die Urkunden beantragen.

Da das Standesamt (Personenstandsbehörde) in Österreich erst 1938/39 eingerichtet worden ist (im Burgenland bereits 1895), sind für Geburten vor 1938 die Konfessionen zuständig. Bei der katholischen Kirche muss man sich z.B an die jeweilige Pfarre wenden.

Nach dieser Eingangsphase prüfe ich, ob ein Tauf- oder Trauungseintrag im Kirchenbuch zu finden ist. Bei einem erfolgreichen Treffer ist die größte Hürde genommen, und der eigentlichen Forschung steht nichts mehr im Wege.

Die Dauer der Forschung ist im Vorfeld schwer abzuschätzen, da niemand weiß, wohin sie führt, welche (ob) Informationen in den Quellen zu finden sind, welche (Mikro) Migrationsgeschichte Familien haben, ob es unter den Ahnen auch unehelich Kinder gab (da fehlen meist die Angaben zu den Vätern).

Ebenso schwierig zu beantworten ist die Frage, wie weit zurück es gehen kann – nicht alle Kirchenbücher haben sich bis heute erhalten. Meist kommt man bis 1800 zurück, bei guter Quellenlage bei einzelnen Linien auch bis in die Zeit von 1650-1700.

Nach Abschluss der Forschung wird bei entsprechendem Umfang der Forschungsbericht einer Druckerei gesandt, die das Buch druckt und bindet, was ca. zwei Tage beansprucht. Bei kleinen Aufträgen findet nur der Druck statt.

Die Übergabe folgt entweder persönlich oder postalisch.

Hilfe! Ich kann den Brief vom Uropa nicht lesen

Unsere Altvorderen schrieben in einer anderen Schrift als wir. Dieses im Volksmund als Kurrent oder Sütterlin bekannte Alphabet hat sich im Laufe der Jahrhunderte auch noch verändert.

Zudem handelte es sich um Handschriften. Manche schrieben schön, andere hatten eine Klaue. Gelehrt wurde das Sütterlin in Österreich und Deutschland bis 1941.

Heute fällt es Vielen schwer, Texte in dieser alten Schrift zu lesen. Abhilfe schafft die Übertragung (Transkription) in eine moderne Schrift durch kompetente Leser.

Sie besitzen alte handschriftliche Texte Ihrer Vorfahren, wie Briefe, Ansichtskarten, Tagebücher, Urkunden, etc?

Möchten Sie nicht endlich wissen, was sie zu sagen hatten?

Gerne finde ich es für Sie heraus.

Kundenmeinungen

Franz

Herr Tobolka hat die Ahnenforschung von meinem Vater sehr aufschlussreich und gut erledigt. Ich danke ihm dafür.

Franz

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